Lexikon und Additive

Hier werde ich kurz auf die üblichen Begriffe, Abkürzungen und Additive eingehen, mit denen man beim Motorölkauf zwangsläufig in Kontakt kommt.

ACEA – Association des Constructeurs Européens d’Automobiles (europäischer Automobilherstellerverband, vergleichbar mit dem VDA)
Beschreibt Motoröl-Spezifikationen nach europäischen Standards.

API – American Petroleum Institute
Definiert Mindestanforderungen an Motorenöle.
Bsp.: „API-SN“ oder „API-CE“
„C“ steht für Dieselmotoren während „S“ für Ottomotoren genutzt wird.

SAE – Society of Automotive Engineers (Verband der Automobil-Ingenieure)
Dieser Verband hat 1911 die Viskositätsklassen eingeteilt.
Eine sehr gängige Viskosität ist zum Beispiel SAE 5W-30.

DPF – Dieselpartikelfilter
Filtert Rußpartikel aus den Abgasen von Dieselmotoren.

SAPS – Sulfatasche, Phosphor, Schwefel
Sind Bestandteile die Asche bilden und daher bei Ölen für DPF zu vermeiden.

HTHS – High-Temperature-High-Shear
Schmierfilmstabilität des Motoröls bei erhöhter Temperatur. Je höher der Wert, desto stabiler der Ölfilm. Besonders empfehlenswert bei Motoren, denen höchste Leistung abverlangt wird.

Grundöl – Ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Erdölraffinaten, Hydrocrackölen und synthetischen Kohlenwasserstoffen. Das Grundöl ist der Hauptbestandteil eines Motoröls und wird mit verschiedenen Additiven vermischt.

Viskosität – ist die Zähflüssigkeit einer Flüssigkeit. Je höher der Wert, desto zäher ist die Flüssigkeit. Der Wert ist temperaturabhängig.
Bsp.: Honig hat eine hohe Viskosität, Wasser eine niedrige.

VI-Verbesserer – Hebt den Viskositätsindex an, um temperatureinflussabhängige Viskositätsänderungen zu verringern.

Detergents – Sind Additive zur Reinigung. Sie verhindern besonders im Bereich der Kolbenringe die Ablagerung von Ölkohle.

Dispersants – Sind Additive zur Verhinderung und Ablagerung von Ölschlamm.